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Aus der Fotokiste - Das Ringelnatz 1983

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Aus der Fotokiste - Schleihallen-Schnappschuss

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Aus der Fotokiste - Kreisbahnhof 1964

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22. April 2019
Aus der Fotokiste - Spielwaren-Sprecher Stadtweg 1

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17. April 2019
Aus der Fotokiste - Das Blumenboot im Stadtweg

Am 11.September 2011 fand der „Tag des offenen Denkmals“ statt. Wir haben die Gelegenheit genutzt und das St.-Johannis-Kloster auf dem Holm besichtigt. Nachdem wir auf eigene Faust den Kapitelsaal, Schwahl, Remter (mit Gewölbekeller) und die Kirche besichtigt haben, gab die Priörin des Klosters, Frau Henny von Schiller, eine Führung durch ihr Kloster.
Die Führung war sehr interessant und unterhaltsam, die Priörin hatte sichtlich Spaß daran, die Besucher in die Geschichte des Klosters auf unterhaltsame Art und Weise einzuweihen.

An dieser Stelle die wichtigsten Eckdaten zur Klostergeschichte :

– um 1140 entstand auf dem Michaelisberg (St.Michel) ein Benediktinerkloster für Mönche und Nonnen
– 1196 Auflösung des benediktinerklosters aufgrund sittlichen Verfalls
– Mönche mussten Schleswig verlassen, die 10 Nonnen erhielten in der Kirche auf dem Holm (=Insel) eine neue Wohnstätte (bereits 1194)
– Nonnen vollendeten den Kirchenbau
– um 1200 wurde das Kloster nach Johannes dem Täufer geweiht
– 1299 erster Großbrand im Kloster
– 1487 erneuter Großbrand, Kloster größtenteils zerstört
– nach der Reformation (1527) Umwandlung des Klosters in ein adliges Damenstift der schleswig-holsteinischen Ritterschaft für 1 Priörin und 9 Konventualinnen (bis heute)
– 1720 wurde das klösterliche Amtshaus gebaut
– 1744 (oder 1754) wurde das Probstenhaus errichtet
– Ende 19.Jahrhundert wurden die Nonnenzellen zu Wohnungen ausgebaut, die noch heute vermietet sind
– in dieser Zeit wird auch ein Glockentürmchen auf dem nicht komplett ausgebauten Westturm errichtet

– 1959-2008 Garnisonkirche für die Bundeswehr auf der Freiheit

 

Schleswig St.-Johannis-Kloster

Das St.-Johannis-Kloster auf dem Holm.

Schleswig St.-Johannis-Kloster

Das St.-Johannis-Kloster mit Bibelgarten und Probstenhaus (links).

Schleswig St.-Johannis-Kloster

Die Priörin Henny von Schiller (92).

Schleswig St.-Johannis-Kloster

Im Kapitelsaal. Dies war der Versammlungsraum der Nonnen.
Hier wurden auch Kapitel aus der Bibel vorgelesen, daher leitet sich der Name ab.

Schleswig St.-Johannis-Kloster

Der nördliche Kreuzgang (Schwahl-„kühler Gang“) nach Osten.

Schleswig St.-Johannis-Kloster

Östlicher Kreuzgang nach Süden.

Schleswig St.-Johannis-Kloster

Der Innenhof des Klosters.

Schleswig St.-Johannis-Kloster

Südlicher Kreuzgang nach Westen.

Schleswig St.-Johannis-Kloster

Westlicher Kreuzgang, Kerker.

Schleswig St.-Johannis-Kloster

Westlicher Kreuzgang nach Süden.

Schleswig St.-Johannis-Kloster

Heizsteine im westl. Kreuzgang.
Diese Steine befanden sich ursprünglich im Remter und
wurden im Keller unter dem Remter mit Feuerstellen beheizt.
Die 10 Nonnen des Klosters konnten sich so aufwärmen.

Schleswig St.-Johannis-Kloster

Hinweis am südlichen Eingang zum Schwahl.

Schleswig St.-Johannis-Kloster

Der Remter.

Schleswig St.-Johannis-Kloster

Im Remter steht die „Bellmannorgel, auf der Carl Gottlieb Bellmann (1772-1861)
das Schleswig-Holstein Lied komponiert haben soll.

Schleswig St.-Johannis-Kloster

Die Bellmannorgel.

Schleswig St.-Johannis-Kloster

Im Remter befindet sich auch das Chorgestühl aus dem 12.Jahrhundert.
Ursprünglich stand es in der Kirche.

Schleswig St.-Johannis-Kloster

Wappen der Konventualinnen im Remter.
Das Gegenstücke der Wappen befinden sich in der Kirche.

Schleswig St.-Johannis-Kloster

Bücherschrank im Remter.

Schleswig St.-Johannis-Kloster

Der Gewölbekeller unter dem Remter. Hier waren die Feuerstellen,
mit denen die Heizsteine erwärmt wurden.

Schleswig St.-Johannis-Kloster

Kellerluke.

Schleswig St.-Johannis-Kloster

Durchgang im Keller. Die Tür fehlt.

Schleswig St.-Johannis-Kloster

Gewölbekeller unter dem Remter.

Schleswig St.-Johannis-Kloster

Die Kirche von der Nonnenempore aus gesehen.

Schleswig St.-Johannis-Kloster

Hinter der Nonnenempore.

Schleswig St.-Johannis-Kloster

Auf der Nonnenempore. Während die Bevölkerung unterhalb der Empore saß,
waren die Nonnen auf ihrer Empore vor dem Kontakt und den Blicken der
Bevölkerung geschützt.

Schleswig St.-Johannis-Kloster

Das Gemälde in der Pastorenloge ist eine Schenkung von Frau Dorothea von Bülow.
einer Urahnin des Viktor von Bülow (Loriot).

Schleswig St.-Johannis-Kloster

Gebetskammern der Nonnen.

Schleswig St.-Johannis-Kloster

Blick in eineGebetskammer.

Schleswig St.-Johannis-Kloster

Blick zur Nonnenempore.

Schleswig St.-Johannis-Kloster

„Maria im Strahlenkranz“ an der Nordseite der Kirche.
Der Hohlraum hinter dem Gemälde ist dezeit von Fledermäusen bewohnt,
wie Frau Henny von Schiller erzählt.

Schleswig St.-Johannis-Kloster

Die Kanzel von 1717.

Schleswig St.-Johannis-Kloster

Ein kurioses Wappen in der Kirche. Die Konventualin Louise Christine von Neuhoff
wurde laut ihrem Wappen im März 1721 geboren und ist im April 1706 gestorben.
Das Gegenstück im Remter ist jedoch richtig beschriftet.

Schleswig St.-Johannis-Kloster

Auf dem Friedhof nördlich des Klosters liegt das Grab von Carl Gottlieb Bellmann.

Schleswig St.-Johannis-Kloster

Die Nordwand des Klosters.

Schleswig St.-Johannis-Kloster

Alte Grabsteine.

Schleswig St.-Johannis-Kloster

Blick vom Kloster zur Freiheit.

Schleswig St.-Johannis-Kloster

Südlich des Klosters.