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15. Dezember 2019
Aus der Fotokiste - Kaufhaus Heino Siemsen

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13. Dezember 2019
Portrait der Firma Betten-Haase, 1964

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Der Stolperstein von Isidor Horwitz

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"Die Spielzeugschachtel", Kornmarkt, 1963

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02. Dezember 2019
Kurzfilm Fallschirmspringer divi-Eröffnung 1975

 

Mitte Juli 2012 ist mit den Vorbereitungen zum Abbruch des Wohnblocks Königsberger Straße 28-34 begonnen worden. Auch der an die Pauluskirche grenzende Block mit den Hausnummern 20-26 ist zum Abbruch vorgesehen. Die Gewoba-Nord plant, auf dem geräumten Gelände sogenannte Sonnenhäuser zu errichten. Die Sonnenhäuser decken einen Teil des benötigten Warmwasser- und Heizwärmebedarfs durch die Nutzung der Solarenergie. Das erste Sonnenhaus der Gewoba-Nord wird seit Oktober 2011 im Musbeker Weg in Harrislee errichtet. Den Baufortschritt dieses Pilotprojektes dokumentiert die Gewoba-Nord in ihrem Sonnenhaus-Blog.

In Schleswig befürchten die direkten Nachbarn der Sonnenhäuser jedoch, dass durch die dreigeschossigen Neubauten ihren angrenzenden Grundstücke zukünftig im Schatten liegen werden.

Geplant ist auch der Abbruch der anderen beiden Blöcke mit den Hausnummern 26-42 sowie 44-50 zu einem späteren Zeitpunkt. Insgesamt sind 80 Wohnungen von dieser Baumaßnahme betroffen. In der Bildmitte verläuft die Königsberger Straße, nördlich stehen die insgesamt vier sanierungsbedürftigen Blöcke aus den 50er Jahren, die dem Neubau von Sonnenhäusern weichen werden.

Die Wohnblöcke wurden Anfang der 50 Jahre errichtet um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und die Wohnungsnot zu lindern. Im Oktober 1946 hatte Schleswig  37039 Einwohner, darunter waren 16817 „Evakuierte und Flüchtlinge“, die z.T. in großen Lagern oder in Baracken untergebracht waren. Theo Christiansen schreibt:

„Am 06.Oktober 1949 beschloß der Hauptausschuß die Vergabe folgender Straßen: Schwalbenweg (heute Königsberger Straße), endgültig Heisterweg, Lerchenstraße, Amselstraße (Verlängerung des alten Teils, der von der Hindenburgstraße in Amselstraße umbenannt worden war) nach Norden, „Am Stadtfeld“ und „Melkstedtdiek“. Die Straßennamen waren bezeichnend. Wie nach dem ersten Weltkrieg hatte man keine militärischen „Heroen“, denen man Straßen widmen konnte. Man wählte neutrale und später dann erst die Namen „verlorener“ Städte im Osten.

 

Die Stadt förderte auch direkt den Wohnungsbau. Der Hauptausschuß beschloß am 23.Februar 1950 den Bau eines 10-Familienhauses am Schwalbenweg und vergab am 29.Juni den Bau der 15 sehr einfachen „Jedermannshäuser“ am Drosselweg. Beide Bauvorhaben wurden noch im gleichen Jahr fertiggestellt. Die Häuser standen noch sehr verloren am langen Schwalbenweg in der Naturlandschaft, in der allerdings Ende 1950 der Bau der ersten dann sehr schnell hochgezogenen Blocks der Gewoba entstanden.“

 

 

Am 29.November 2012 wurde der elf Meter hohe Wasserspeicher in dem ersten Rohbau aufgestellt. Diese Aktion wurde von einem kleinen „Speicherfest“ der Gewoba begleitet, an dem auch Mieter der Gewoba-Nord teilnahmen.

 

 

 

Galerie  Abbruch und Neubau



Am Samstag, den 9.November 2013, veranstaltete die Gewoba Nord auf dem „Baugebiet Sonnenhäuser“ zwischen dem Heisterweg und der Königsberger Straße einen Tag der offenen Tür. Die Besucher hatten Gelegenheit, einige Wohnungen sowie ein Reihenhaus zu besichtigen und sich über die Mietoptionen zu informieren. An diesem Tag sind folgenden Bilder entstanden:

 

 

 

Stand: 9.März  2014