Während der Sanierungsarbeiten der Lollfußtreppe im Jahr 1991 wurde auch ein großer Kran eingesetzt, um die vorgefertigten, tonnenschweren Treppenelemente in Position zu bringen. Leider rangierte der Kranfahrer zu nahe am Abhang, der Kran rutschte von dem mit Stahlplatten ausgelegten Standplatz ab und kippte den Abhang neben der Lollfußtreppe hinunter. Der Ausleger des 30 Tonnen schweren Kranes schlug in die Garage des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes ein und zerstörte dabei einen Teil des Daches. Personen kamen nicht zu Schaden.

Unmittelbar nach dem Vorfall trafen die Löschzüge Lollfuß und Friedrichsberg am Unglücksort ein und pumpten das Benzin und das Öl von dem auf der Seite liegenden Kran ab. Zur Unterstützung wurde auch das Technische Hilfswerk angefordert.

Um den Kran bergen zu können, wurde aus Flensburg ein 60 Tonnen Kran eingesetzt. Nachdem vom verunglückten Kran der Ausleger teilweise demontiert wurde, konnte der Kran wieder aufgerichtet werden. Zahlreiche Schaulustige verfolgten interessiert die Kranbergung.

 

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