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Das ehemalige Offiziersheim der Kaserne auf der Freiheit wird nach einem jahrelangen Leerstand nun endlich saniert und zu einem Hotel mit Restaurantbetrieb umgebaut. Das direkt an der Schlei auf dem historischen Badestrand gelegene Gebäude wurde bereits im April 2012 als Restaurant eröffnet – von dem Musiker Kai Wingenfelder (Fury in the Slaughterhouse) und seiner Frau Claude. Im Sommer 2012 erfolgte dann die Taufe des „Kap der Freiheit“, auch ein „Kap-Bier“ wurde vorgestellt und exklusiv in dem Restaurant verkauft. Nach wenigen Monaten zog sich Wingenfelder von der Freiheit in Schleswig zurück und das Haus wurde mehr oder weniger sich selbst und dem Verfall überlassen.

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Joscha Hofeldt

Um das ehemalige Offizierskasino vor dem Zerfall zu bewahren, hat die Unternehmerin Susanne Schöning (Zwergenwiese) das Anwesen erworben, um es nun von Grund auf sanieren und zu einem Hotel umbauen zu lassen. Die ursprünglichen Planungen sahen eine Aufstockung des Gebäudes vor, um die Anzahl der Zimmer auf 30 zu erhöhen. Da das Haus jedoch unter Denkmalschutz steht, kam dieser massive Umbau nicht in Frage. In dem neuen Hotel werden nun zukünftig 16 Zimmer im Obergeschoss geschaffen. Die Zimmergröße wird bei durchschnittlich 22 qm liegen, in der Mitte des Obergeschosses wird eine 50 qm große, komfortable Suite eingerichtet werden.
Die im Erdgeschoss vorgesehene Gastronomie wird keinesfalls abgehoben sein, sie wird jedoch einen höheren Anspruch erfüllen. Geplant ist eine gutbürgerliche, regionale Küche. Das Restaurant mit einer zur Schleiseite angelegten Terrasse wird ebenfalls für Besucher offen sein, die z.B. auf der vor Kurzem neu angelegten Schleipromenade spazieren gehen.
Die Betriebsführung bleibt in der Familie – die Tochter von Susanne Schöning sowie der Stiefsohn werden zusammen den Hotelbetrieb leiten. Der Charme des alten Strandlebens, das es bis zum Bau des Seefliegerhorstes ab 1935 auf der Freiheit gab, wird bei der Ausstattung des Hotels und der Gestaltung der Außenanlagen aufleben. Dazu kommt ein skandinavisch geprägter Einrichtungsstil, für den hat der zukünftige Hotelbetreiber Joscha Hofeldt einen besonderen Faible. In Anlehnung an den historischen Badestrand auf der Freiheit erhält das Haus den Namen Hotel Strandleben, die Eröffnung in der zweiten Jahrehälfte  2017 vorgesehen.

 

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Über dem Haupteingang des ehemaligen Offizierskasinos ist eine Tafel angebracht. Die Inschrift lautet: „Wenn wi tohop hevt stahn, hett uns nüms wat dahn“



Galerie – Historisch

 

 

Galerie Umbau zum Hotel Strandleben

 

 

Hotel Strandleben am 26.Oktober 2017 eröffnet

Direkt am Schleiufer mit einem unverbaubaren Blick auf´s Wasser liegt das kleine, aber feine Hotel und Restaurant Strandleben, das am Donnerstag vergangener Woche feierlich eröffnet wurde. Der junge Hotelier Joscha Hofeldt erhielt für den Umbau des alten Offizierskasinos der Kaserne Unterstützung von seiner Stiefmutter Susanne Schöning. Nach etwas über einem Jahr Bauzeit ist nun ein kleines Schmuckstück auf der Freiheit entstanden, in dem sich die historische Bausubstanz mit modernen Elementen vereint. Im Erdgeschoss befindet sich das Restaurant mit zwei Veranstaltungsräumen für 65 und 35 Personen, die 16 Hotelzimmer liegen im Obergeschoss. Highlight ist die komfortable Suite mit Blick auf die Schlei, ausgestattet mit einer Sauna und freistehender Badewanne.
„Der Name Strandleben knüpft an die Geschichte der Freiheit an, als vor dem Bau der Kaserne die Menschen hier am Strand gebadet haben.“ erklärt Joscha Hofeldt. Architekt Jürgen Dethlefsen wies auf die Schwierigkeiten hin, die es beim Umbau des unter Denkmalschutz stehenden Gebäude gegeben hat: „Es hat einige Überraschungen gegeben und nicht nur positive.“
Bauamtsleiterin Manja Havenstein ist ebenfalls sehr erfreut über die Hoteleröffnung: „ Es ist eine Bereicherung für den westlichen Teil der Freiheit und eine Anlaufstelle für Spaziergänger und Gäste. Besser kann es für diesen Stadtteil gar nicht sein.“
Bürgermeister Dr.Arthur Christiansen lobte in seiner Ansprache die Beharrlichkeit und den festen Willen von Joscha Hofeldt und Susanne Schöning, trotz anfänglicher Schwierigkeiten das Projekt zu realisieren. „Sie reihen sich in die Liste derjenigen ein, die bedeutende Schlüsselprojekte in Schleswig erfolgreich umgesetzt haben.“ Aus diesem Grunde kamen Joscha Hofeldt und seine Stiefmutter in den Genuss einer ganz besonderen Ehre – Bürgermeister Dr. Arthur Christiansen und Bauamtsleiterin Manja Havenstein verliehen den beiden Unternehmern den Bürgermeisterschlüssel, der zuvor erst vier Mal verliehen wurde.
„Ich wünsche Ihnen und Ihrem Hause alles Gute und vor allem gute Geschäfte.“ sagte Christiansen abschließend.

 

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