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11. Dezember 2019
Der Stolperstein von Isidor Horwitz

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10. Dezember 2019
Firma Johannes Lilienthal (Artikel von 1968)

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06. Dezember 2019
Eisenwarengeschäft Richard Petersen, Portrait 1969

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Über die Elektrofirma von Johannes Bannick, 1966

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"Die Spielzeugschachtel", Kornmarkt, 1963

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02. Dezember 2019
Kurzfilm Fallschirmspringer divi-Eröffnung 1975

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02. Dezember 2019
Dampfwäscherei Edelweiss, 1961

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1. Dezember 2019
Gutachten zur Wikinghalbinsel 1993/94 und 2016



Die alte-schleihalle beschäftigt sich ja auch mit Häusern, in denen „einfache“ Leute gewohnt haben und die irgendwann im Laufe der Zeit aus welchen Gründen auch immer abgebrochen wurden und anschließend in Vergessenheit geraten sind.

Auf dieser Seite geht es nun um das Haus Hesterberg Nr.113, das Mitte September 1979 abgerissen wurde. Die Hausakte beginnt im August 1884, der Gärtner Johann Hansen beantragte die Genehmigung zur Errichtung eines Schuppens auf der hinter seinem Haus Hühnerhäuser 53, das seit 1768 zum VII.Quartier Lollfuss gehörte,  gelegenen Koppel.
In den folgenden elf Jahren hat irgendwann der Taubstummenlehrer Karl Finck das Haus erworben. Im Februar 1895 stellte Finck einen Antrag, in seinem Feuerungsstall eine Brandmauer errichten zu dürfen. Die damalige Adresse lautete nun Hühnerhäuser Nr.36 . In den 1920er Jahren hatte das Grundstück die Adresse Hesterberg Nr.83, nach einer erneuten Änderung wurde daraus die Adresse Hesterberg Nr. 113. Einen größeren Umbau des Dachstuhles am „Haus Finck“ ließ der mittlerweile pensionierte Lehrer 1926 durchführen. Der First des Hauses wurde um 2,50 m erhöht, um im Dachgeschoss eine Vier-Zimmer-Wohnung einzubauen.
Die Betonstützmauer an der Grundstücksgrenze zum Sandweg hin, die heute noch teilweise vorhanden ist, wurde 1959 errichtet. Nachdem die Stadt Schleswig das Haus erworben hat, ließ sie es im September 1979 abbrechen.




Galerie „Haus Finck“