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13. Mai 2019
Aus der Fotokiste - Das Ringelnatz 1983

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05. Mai 2019
Aus der Fotokiste - Schleihallen-Schnappschuss

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01. Mai 2019
Aus der Fotokiste - Kreisbahnhof 1964

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22. April 2019
Aus der Fotokiste - Spielwaren-Sprecher Stadtweg 1

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19. April 2019
 Aus der Fotokiste - Obst- und Gemüse Kornmarkt 1

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17. April 2019
Aus der Fotokiste - Das Blumenboot im Stadtweg

Der Abbruch der alten Kasernengebäude bedeutet für die Entwicklung des östlichen Areals der Freiheit einen Neuanfang. Das (Investoren)Team Vivendi konnte seine Pläne einer Neubebauung mit Ferienpark, Heilkundeinstitut, Binnenhafen, Kindergarten usw. nicht umsetzten und verkaufte das Areal östlich, westlich und nördlich des ehemaligen Soldatenheimes.
Die neu gegründete Schleswiger Grundstücksentwicklungsgesellschaft (SGEG), die zu 51% der Stadt Schleswig und zu 49% der Gewoba Nord gehört, kaufte das Areal im Jahr 2017 vom Team Vivendi. Ziel der SGEG ist die Neuentwicklung des seit vielen Jahren brachliegenden Geländes. Ausgenommen von den Planungen sind die Privatgrundstücke, auf denen die Mühle Nicola steht sowie das des geplanten Zen-Klosters, der „Heimat“ und einer Halle.
Team Vivendi stellte einige der leer stehenden Mannschaftsblöcke in den vergangenen Jahren dem Freien Kultur- und Kommunikationszentrum (FKKZ) zur Verfügung. Die Mitglieder richteten sich die alte Kantine C, Gebäude 35, für ihre Zwecke her, es war Treffpunkt und Veranstaltungshaus des FKKZ. Nachwuchsmusiker und junge Bands nutzen den Block 19 (Kulturnetz) für ihre Proben, während sich im gegenüberliegenden Block 18 einige Künstler einmieteten (Kunstquartier Q18). Unvergessen ist auch das Meltdown-Festival, das viele Jahre vor und in dem Gebäude 35 ausgerichtet wurde.
Im Block 18 wohnten zeitweise auch Flüchtlinge, sowie Arbeiter, die auf der Großbaustelle des Helios-Klinikums tätig waren.
Das gesamte Ensemble wurde als letzter Bauabschnitt C im Jahre 1938 fertig gestellt. Nachdem im Herbst 2016 mit dem Abbruch des Gebäudes 35 begann, erfolgen nun die Abbrüche der letzten Kasernengebäude. Lediglich die alten Hallen nordöstlich des Veranstaltungshauses „Heimat“ bleiben bestehen. Sie befinden sich in privatem Besitz.

Die SGEG überplant derzeit ihr gesamtes Grundstück unter Berücksichtigung des Eigentums Dritter. Neben einer Wohnbebauung sind auch Einheiten mit kulturellen und touristischen Angeboten vorgesehen.