>>> Aktuelle Themen <<<
  

15. Dezember 2019
Aus der Fotokiste - Kaufhaus Heino Siemsen

>>> Aktuelle Themen <<<
  

13. Dezember 2019
Portrait der Firma Betten-Haase, 1964

>>> Aktuelle Themen <<<
  

11. Dezember 2019
Der Stolperstein von Isidor Horwitz

>>> Aktuelle Themen <<<
  

10. Dezember 2019
Firma Johannes Lilienthal (Artikel von 1968)

>>> Aktuelle Themen <<<
  

06. Dezember 2019
Eisenwarengeschäft Richard Petersen, Portrait 1969

>>> Aktuelle Themen <<<
  

04. Dezember 2019
Über die Elektrofirma von Johannes Bannick, 1966

>>> Aktuelle Themen <<<
  

03. Dezember 2019
"Die Spielzeugschachtel", Kornmarkt, 1963

>>> Aktuelle Themen <<<
  

02. Dezember 2019
Kurzfilm Fallschirmspringer divi-Eröffnung 1975

In der Novemberausgabe des Jahres 1961 berichteten die „Schleswiger Monatshefte“ über die Geschichte des Schuhhauses Forck im Stadtweg 21. Diesen kleinen Artikel gebe ich hier unverändert wieder.




Aus der Schleswiger Geschäftswelt – Schuhaus Forck
(Erschienen im November 1961)

Schuhhaus Forck 1961, Logo Nord-West

Wie viele andere Kreisstädte Schleswig-Holsteins hat auch Schleswig als Einkaufszentrum für die umliegenden Landgemeinden seine ganz besondere Bedeutung.
Dies beweisen u.a. die steigenden Umsatzquoten des Einzelhandels zu Weihnachten und vor anderen hohen Festtagen. Stadtweg und Lollfuß sind zu einem Begriff für den auswärtigen Besucher in Bezug auf Einkaufsmöglichkeiten geworden.

Schuhhaus Forck 1961

Erfreulicherweise kaufen aber auch in den letzten Jahren viele Dänen in unserer Stadt. Dies war vor allem im vergangenen Jahr deutlich erkennbar, denn überall sah man Automobile mit dänischen Kennzeichen halten, deren Besitzer sich auf einem Stadtbummel befanden.
Naturgemäß sind es ganz bestimmte Waren, die von einer breiten Schicht bevorzugt gekauft werden. Zu diesen gehören u.a. auch Schuhwaren und Lederartikel überhaupt. Unsere dänischen Nachbarn kaufen sie, weil sie hier billiger und in der Qualität besser sind. Aus den umliegenden Landgemeinden kauft man diese in Schleswig gerne wegen der größeren und modischen Auswahlmöglichkeiten.

Zu den führenden Geschäften der Schuhwarenbranche gehört das 1935 gegründete „Schuhhaus Forck“, welches im vorigen Jahr (1960) sein 25jähriges Geschäftsjubiläum begehen konnte.
Leider konnte der Gründer des Unternehmens, Herr Berndt Forck, dieses Jubiläum nicht miterleben, denn er verstarb am 25. Juni 1959. Die Geschäftsführung teilen sich seitdem Frau Käthe Forck und der Sohn und Erbe Gerd Forck.

Schuhhaus Forck 1961

Als Mitglied der Nord-West-Schuhwaren-Einkaufsgenossenschaft hat sich die Firma Forck in unserem Einkaufsbereich in Bezug auf modische und preiswerte Schuhwaren einen guten Namen geschaffen.
Nord-West-Schuhe sind mit ihren über 700 zusammengefassten und leistungsfähigen Schuhfachgeschäften in Europa längst zu einem Begriff für den verwöhnten Verbraucher geworden.
Dies erklärt sich schon allein aus der Tatsache, dass die Nord-West ihre Kollektionen von mehr als 100 führenden Fabriken aussucht. Sie prüft alle Angebote auf Qualität, modegerechte Verarbeitung sowie auf den Preis.
Die mit dem Gütezeichen versehenen Modelle kommen letzlich in Qualität und Preis dem Käufer zugute. Alle in dieser Einkaufsgenossenschaft zusammengeschlossenen Geschäfte zeigen das Nord-West-Zeichen und schließen damit eine mit großer Fachkenntnis und Sorgfalt geführte Bedienung mit ein.
Neuerdings kann man in der Firma Forck zum modischen Schuh auch die passende chice Handtasche kaufen. In Leder und Skai bietet auch hier die Nord-West das Beste an guter Verarbeitung und Eleganz mit dem bekannten eingewebten Zeichen.

Schuhaus Forck 1961

Damit ist die Kapazität des Hauses aber keineswegs erschöpft, denn die Vertretung weiterer bekannter Schuhfabrikate sichert dem Kunden noch mehr Auswahlmöglichkeit. Wer die Schaufenster und Eingangsvitrinen mit einer Front von 16 Metern aufmerksam betrachtet, sieht darin Modelle bekannter Firmen wie Medicus, Lloyd, Rheinberger, Libelle und Elefanten-Kinderschuhe.

Betritt man die an der Ecke Stadtweg und Capitolplatz gelegenen Geschäftsräume, so findet man auf übersichtlichen Verkaufsregalen angeordnet saisonbedingte modegerechte Schuhware. EIn Team von 12 geschulten Mitarbeiterinnen sorgt für eine individuelle Bedienung. Auch die Kinderabteilung mit einer eigens gebauten Rutschbahn ist personell sorgfältig besetzt. Alles in allem läßt sich sagen, im Hause Forck ist der Kunde König!

Schuhhaus Forck 1961

(Schleswiger Monatsheft, November 1961)