Schießstand Schloß Gottorf





Die Reste des alten Schießstandes hinter dem Schloß Gottorf.

Nähere Angaben zu dieser Anlage sind mir noch nicht bekannt, auf einem Stadtplan von 1871 wird das Gelände als "militärische Schießbahn" bezeichnet.
In der Zeit des 3.Reiches fanden im Bereich dieses Schießstandes (genaugenommen sind es zwei, im rechten Winkel zueinander angeordnet) Hinrichtungen statt.

So heißt es in den "Chroniken und Verwaltungsberichte aus der Zeit des 2. Weltkrieges" von Matthias Schartl:
"Opfer eines Feldurteils wurde auch der 32-jährige in die Landesheilanstalt eingewiesene Obergefreite Karl Bädker, dessen Verhandlung in Schleswig am 7. Dezember 1944 stattfand. Seine Erschießung fand am 1.Februar 1945 bei den Schießständen hinter dem Gottorfer Schloss statt.

An gleicher Stelle wurde auch der 20-jährige Grenadier Hans Kirchhoff nach einem Todesurteil des Feldgerichtes der Division 160 am 12.Dezember 1942 hingerichtet."



Der erste Schießstand



Schießstand Neuwerk Schloß Gottorf

Schießstand Neuwerk Schloß Gottorf

Schießstand Neuwerk Schloß Gottorf

Schießstand Neuwerk Schloß Gottorf

Schießstand Neuwerk Schloß Gottorf

Schießstand Neuwerk Schloß Gottorf

Schießstand Neuwerk Schloß Gottorf

Schießstand Neuwerk Schloß Gottorf

Schießstand Neuwerk Schloß Gottorf

Schießstand Neuwerk Schloß Gottorf



Der zweite Schießstand



Schießstand Neuwerk Schloß Gottorf

Schießstand Neuwerk Schloß Gottorf

Schießstand Neuwerk Schloß Gottorf

Schießstand Neuwerk Schloß Gottorf

Schießstand Neuwerk Schloß Gottorf