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Baufortschritt Martin-Luther-Quartier

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Aus der Fotokiste - Schwarzer Weg 1977

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15. April 2022
Aus der Fotokiste - Umzug der Firmen zum Peermarkt

Lesetipps

Nach der Silvesterfeier folgt das Aufräumen – in Friedrichsberg treffen sich traditionell die Mitglieder der Ahmadiyya-Gemeinde am frühen Morgen des 2. Januars, um den Friedrichsberg von dem Müll der Silvesternacht zu befreien.
Nach dem gemeinsamen Gebet folgte das Frühstück, an dem auch Bürgermeister Arthur Christiansen, Justizministerin Sabine Sütterlin-Waack, Präsidentin des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgericht Uta Fölster sowie Jonas Kähler vom Vorstand der Grünen Schleswig teilnahmen.
In seiner Begrüßungsrede erläuterte Hamed Chaudhry, Vorsitzender der Ahmadiyya-Jugendorganisation in Schleswig, den Hintergrund der seit über 20 Jahren stattfindenden Müllsammelaktion in Friedrichsberg: „Diese Aktion ist ein Teil unseres Gebetes, für uns ist die innere Reinheit genauso wichtig wie die Äußere. Viele unserer Mitglieder sind als Flüchtlinge aus Pakistan nach Schleswig gekommen, weil in ihrer Heimat die Ahmadiyya-Gemeinschaft verboten wurde. Wir bedanken uns mit dieser Reinigungsaktion auch dafür, dass wir so freundlich aufgenommen werden.“
Bürgermeister Christiansen betonte, dass diese Veranstaltung ein Beispiel ist für die erfolgreiche Integrationsarbeit der Muslime in der Stadt. Aufgeteilt in zwei Gruppen und ausgestattet mit von den Umweltdiensten zur Verfügung gestellten Equipment zogen die Mitglieder der Ahmadiyya-Gemeinschaft zusammen mit den Gästen los, um den Friedrichsberg vom Müll zu reinigen.

 

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