Gesamtaufnahme.
Eine der Auffälligkeiten dieser Aufnahme ist ein Graben,
der außerhalb des Stadtgebietes angelegt wurde (rot).
An der St.-Jürgener Straße und am Kattenhunder Weg wurden
zusätzliche Gräben angelegt.
Möglicherweise sollte diese Anlage der Verteidigung des Stadtgebietes
und des Seefliegerhorstes (grün) dienen.
In der
Kriegschronik der Stadt Schleswig wird erwähnt, dass ab September 1944
auch bei Schleswig sogenannte
Panzergräben
von 4m Breite ausgehoben wurden.
Möglicherweise sind es die Gräben, die auf dem Bild zu sehen sind.
Blick auf den Brautsee.
Deutlich ist die Senke zu erkennen, in der der See liegt.
Diese ist zurückzuführen auf das Ausschmelzen eines nach der
letzten Eiszeit im Untergrund gebliebenen Eisblockes (Toteiseffekt).
Die Punkte markieren den Verlauf des Grabens.
Blick auf den Brautsee.
Am Moldeniter Weg stehen nur wenige Häuser.
Ausschnitt nordöstlich vom Brautsee (unterer Bildrand).
Bei der Straße handelt es sich um den "Vorgänger" der
heutigen Schleidörfer Straße, sie gabelt
sich an dieser Stelle.
Der nördliche Weg führt nach Moldenit (Reimers Kolken),
der südliche Weg führt nach Klensby.
Durch das Bild verläuft die Kreisbahntrasse (rot).
Der grüne Punkt markiert ein kleines Gebäude direkt an der Kreisbahn.
Es könnte sich dabei um das Wartehäuschen des
ehemaligen Haltepunktes St.-Jürgen handeln.
Dieser Haltepunkt der Kreisbahn lag bei Kilometer 3,5 und wurde
im Kursbuch 1944 letztmalig ausgewiesen.
Der Johannistaler Weg.
Der Graben ist rot markiert.
Nahaufnahme des Grabens am Johannistaler Weg.
Die Häuser von Drei Kronen an der St.-Jürgener-Straße.
Der nach Westen verlaufende Weg führt in die
heute brach liegenden Kleingärten.
Der Graben (roter Punkt) wurde von der HJ ausgehoben und
sollte womöglich der Verteidigung der Stadt dienen.
Die Landesheilanstalt Stadtfeld.
Auch hier sind wieder Gräben zu finden (roter Punkt).
Deutlich sind die Wege in der Parkanlage Stadtfeld zu erkennen.
Der rote Punkt markiert den Mühlenbach sowie
ein kleines Gebäude mitten in der Grünanlage.
Das Gelände um den Mühlenredder, der in der Bildmitte verläuft.
Die Markierungen :
rot - der Mühlenteich, südlich der Straße direkt am Mühlenbach
erkennt man die ehemalige
St.-Jürgener Wassermühle.
gelb - der Wasserturm der Landesheilanstalt Stadtfeld.
grün - die Landwirtschaft der Anstalt, heute befinden sich auf diesem
Gelände die Schleswiger Werkstätten.
Nahaufnahme vom Lazarett Stadtfeld, im Innenhof
sind Gräben zu erkennen.
Der damalige Kerngebiet von St.-Jürgen.
Zu erkennen ist die Kreuzung
St.-Jürgener Straße / Moldeniter Weg / Mühlenredder.
Der Moldeniter Weg verlief in dieser Zeit noch kurvenreicher,
in den Nachkriegsjahren wurde er begradigt.
Am rechten Bildrand ist ein Teil der Klensbyer Straße zu sehen.
Der rote Punkt markiert die ehem. Kiesgrube der Landesheilanstalt Stadtfeld,
der grüne Punkt bezeichnet die ehem. Fellverwertung,
an dieser Stelle befindet sich
heute die Esso-Tankstelle.
Blick auf den Dr.Kirchhoff Platz.
Bei diesen drei parallel zueinander verlaufenden Straßen
handelt es sich um die
Carstensstraße (oben),
die Heinrich-Philippsen-Straße sowie um
die Richthofenstraße (ehem. Piependiek unten).
Links der Gallberg, rechts der Möwenweg.
Die Gallbergschule, sie wurde deutlich
als Lazarett-Gebäude gekennzeichnet.
Aus der Luft war jedoch nicht erkennbar, dass in dem Keller
unter der Turnhalle (linker Anbau) die
Schleswiger Luftschutzleitung
untergebracht war.
Gegenüber der Gallbergschule war zudem noch ein
weiterer Bunker (roter Punkt) vorhanden.
Der Gallberg und das Wasserwerk (roter Punkt).
Die Kiesgrube Klosterhof.
Am unteren Bildrand verläuft die Klosterhofer Straße.
Der grüne Punkt kennzeichnet die heutige Kreuzung
Klosterhofer Straße / Holmer Noor Weg / Hopfenwiese.
Innerhalb der Kiesgrube ist ein größeres Gebäude (roter Punkt) zu erkennen.
Der hier abgebaute Kies wurde u.a. zum Bau des Seefliegerhorstes verwendet.