Die folgenden Fotos zeigen, wie ein typischer Luftschutzkeller während des 2.Weltkrieges ausgesehen hat.
Obwohl Schleswig, ein Luftschutzort II.Ordnung, keine größeren Luftangriffe zu befürchten hatte, mußten
LS-Räume eingerichtet werden. In der Regel waren diese Kellerräume unterschiedlichster Größe.
Wichtig waren für einen LS-Keller die Gasschutztür sowie der vorgeschriebene Notausgang.
Die Ausstattung des LS-Kellers hing von den finanziellen Möglichkeiten des Eigentümers ab.
Die Fotos stammen aus einem für schleswiger Verhältnisse großen LS-Keller im Bereich des Rathauses.
Der Gewölbekeller wurde erst vor einigen Jahren wiederentdeckt. Der Zugang war bis dahin vermauert, das
zum Keller gehörende Haus wurde vor längerer Zeit abgebrochen.
Zutritt erhält man durch das Nachbarhaus.
Ein zugemauerter Eingang.
Diese Treppe führte hinauf zum Haus,
das abgebrochen wurde.
Die Scharniere der Gasschutztür sind zu erkennen.
Die Treppe endet an einer Mauer.
Der große Gewölbekeller.
Der vorgeschriebene Notausgang.
Der Notausgang.
Dieser Zugang war jahrelang vermauert.
Der Gang zum Nachbar-Keller.