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Nachdem bereits im Juni 2015 die Stomkästen im Lollfuß mit Motiven aus der nordischen Mythologie verschönert wurden, fand am heutigen Samstag die Einweihung der beiden Skulpturen Freya und Tyr am Fuße der Lollfußtreppe statt. Matthias Vollbehr, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Pro Lollfuß, eröffnete mit einer Ansprache die kleine Feierstunde, an der u.a. der stellvertretende Bürgermeister Stefan Dose, Caroline Schwarz, Ingo Harder, Hans-Helmut Jebe (Verkehrs- und Verschönerungsverein), Uwe Lorenzen und zahlreiche Gästen und „Wikinger“ teilnahmen.
Vollbehr erläuterte, wie er auf einem Bauernmarkt den Holzkünstler Armin Lohmann aus Luhnstedt kennenlernte, der dort Skulpturen aus Holzstämmen sägte. Da entstand die Idee, auch in Schleswig Holzfiguren mit einem Bezug zur Wikingerstadt herzustellen. So kam es, dass Armin Lohmann in nur acht Tagen aus zwei jeweils ca. eine Tonne schweren Holzstämmen einer etwa 200 Jahre alten Linde die 2,50m hohen Figuren „Freya mit den vier Zwergen“ und „Tyr mit dem Fenriswolf“ anfertigte.

Finanziert wurde das Projekt mittels Spenden, die Caroline Schwarz organisierte. Als größte Sponsoren wurden die Schleswiger Stadtwerke sowie Erika Scheel von dem gleichnamigen Modengeschäft genannt. Der Lollfuß ist die einzige Straße in Schleswig, in der die Wikingergeschichte erlebbar ist, sozusagen eine Wikingerstraße, so Vollbehr. In dem Abhang neben der Lollfußtreppe hinter dem Tilo werden zukünftig noch weitere Skulpturen aufgestellt werden, die zusammen einen kleinen Skulpturenpark bilden sollen.

Der stellvertretende Bürgermeister Stefan Dose lobte das Engagement der Mitglieder der Interessengemeinschaft Pro Lollfuß. Obwohl er nach eigener Aussage zu den Kritikern dieses Projektes gehörte, freut er sich auf die weiteren Umsetzungen der Interessengemeinschaft.

Weitere Informationen zum Mythenpfad im Lollfuß sind auf der Seite www.mythenpfad.de zu finden.

 

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24.Oktober 2015