Die Bundeswehr auf der Freiheit 1956-2003





Die folgende Aufstellung gibt Auskunft über die Einheiten und Verbände der Bundeswehr, die in den Jahren 1956-2003 dort aufgestellt, bzw. stationiert waren.
Die Aufstellung, die mir vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt Potsdam zur Verügung gestellt wurde, hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. So war u.a. auch die Ausbildungskompanie 748 (Ausbkp 748) in der Kaserne stationiert. Diese Einheit wird aber in der Aufstellung nicht genannt.
Sollten mir weitere Informationen zugänglich werden, werde ich die Aufstellung ergänzen.



1956
Aufstellung, Aufwuchs und teilweise sofortige Verlegung von Einheiten/Verbänden der Bundeswehr :

- Panzerkampfgruppe B3
- Panzergrenadierkompanie 13
- Leichte-Pionier-Geräte-Kompanie 761 (GerEinh)
- I. und II. Flugabwehrversuchsregiment
- Panzerflugabwehrbataillon 3
- Schwinmmbrückenkompanie 733
- Flugabwehrbataillon 6
- Flugabwehrbatterie 160
- Mittlere Feldzeug-Kompanie 545
- Leichte Feldzeugkompanie 1
- Standortverwaltung Schleswig


1956/58
Panzerpionierbataillon 3 (PzPiBtl 3) verlegt 1958 nach Plön, wird dort Pionierbataallon 6 (PiBtl 6).

1956-1962
Standortverwaltung im Seefliegerhorst.


1956-1993
Moltkekaserne, Nutzung durch Truppenteile und vorgesetzte Kommandobehörden sowie Wehrverwaltung/StoV.
Kaserne Hesterberg als Depot und Versorgungslager.
Kaserne Seefliegerhorst für Einheiten und Verbände.


1957/59
3.Instandsetzungsbataillon 460
Mittlere Feldinstandsetzungskompanie 545 wird 1959 in 5./InstKp 462 umbenannt.


1957/64
Kleine Kommandatur Schleswig wird 1964 zum VKK 112 in der Moltkekaserne.


1958/63
Feldartilleriebataillon 61 aufgestellt und 1963 nach Albersdorf verlegt.


1958-1965
Barackenlager Eggebek wird Zwischenunterkunft für das AG 52.


1958-1966
Bundeswehrfachschule auf der Freiheit
Bau- und Ausbauphase Flugplatz Jagel / MFG 1.


1958-1968
Einrichten Standortübungsplatz Langsee.


1958/71
Schweres Pionierbataillon 718 (sPiBtl 718), 1958 von Köln nach Schleswig verlegt, wird 1971 in schweres Pionierbataillon 620 (sPiBtl 620) umbenannt.


1958
VP TV Stab I A
4./Flugmeldekompanie 342 umgegliedert in 2./Flugmeldekompanie 341 und 1962 in III.Fernmelderegiment 34.
I. und II. Marinefliegergeschwader verbleiben in Teilen etwa 9 Monate.
Leichtes Quartiermeister-Bataillon 915 aufgestellt und sofort verlegt.


1959/70
Aufstellung schwere Schwimmbrückenkompanie 721 (sSchwBrKp 721).
Umbenennung in Straßen- und Eisenbahn/Schwimmbrückenkompanie 621 (SE/SchwBrKp 621).


1958-1979
Baracken Kaserne Eggebek werden Zwischenunterkünfte für die Luftwaffe
1958-65 AG 52
1965-71 LwVersRgt 47
1965-79 Unteroffizieraufbauzug LwFmRgt 34


1960/63/64
TV Stab I A Verlegung nach Flensburg, Umbenennung 1963 in Verteidigungsbezirkskommando Flensburg und 1964 in VBK 11
Bau Mobilmachungsstützpunkt Idstedt-Karenberg und Standortschießanlage Klensby.


1960
Ausbau der Zwischenunterkunft Eggebek.


1961
2./Flugmeldekompanie 341


1962
6./Panzergrenadierdivision, Aufstellung von Teilen und Verlegung nach Neumünster.
Standortverwaltung zieht in die ehamalige Moltkekaserne.


1963
Kaserne Hesterberg wird Zweigstelle des Wehrbereichsbekleidungsamtes.


1963-1968
Kommando 7./Luftwaffendivision.


1963-1975
Feldjägerdienstkommando Schleswig (FJgDstKdo).


1964
Stab Fernmelderegiment 34 velegt von Rendsburg nach Schleswig.
Aufstellung Verteidigungskreiskommando 112 (VKK 112), Moltkekaserne.
Aufstellung schweres Pionierregiment 710 (sPiRgt 710), dem größten PiRgt der alten BRD.


1965
MFG 2 verlegt von Nordholz nach Eggebek/Tarp.


1967
Namensgebung Seefliegerhorst in "Kaserne auf der Freiheit".
In der Moltkekaserne wohnen keine Flüchtlinge mehr.


1967/68
Panzerartilleriebataillon 177 und Feldartilleriebataillon 165 umgegliedert in PzArtBtl 165.
Verlegung 1968 nach Kellinghusen.


1967/80
Versorgungsbataillon 714 umgegliedert 1972 in Versorgungsbataillon 13 und 1980 umgegliedert in Nachschubkompanie 510 und Instandsetzungskompanie 510.
Bau der Standortmunitionsniederlassung Kattenhund.


1968
4./Fernmelderegiment 11


1971
sPiBtl 718 Umbenennung in schweres Pionierbataillon 620 (sPiBtl 620)


1971-1981
AusbZentr 11/3 in Eggebek


1972
sPiBtl 710 Umbenennung in schweres Pionierregiment 60 (sPiRgt 60)


1973
Umzug VBK 11 von Flensburg nach Schleswig, Seminarweg, Moltkekaserne, Auflösung VKK 112.
5./Pipeline-Pionierkompanie 601 umbenannt in PplPiKp 641, Verlegung von Putlos nach Schleswig.


1974
Umbenennung VBK 11 in Verfügungstruppenkommando 600 (VfgTrKdo 600).


1981
Straßen- und Eisenbahn/Schwimm-Brückenkompanie 621 (SESchwBrKp 621) wird in SchwBrBtl 660 umbenannt und umgegliedert.
Auflösung Verfügungstruppenkommando 600.
Aufstellung Verfügungstruppenkommando 41 (VfgTrKdo 41).
Umbenennung sPiBtl 620 in Pionierbataillon 620 (Pibtl 620).
Umgliederung und Umbenennung sPiRgt 60 in Pionierregiment 60 (PiRgt 60).
AusbZentr 11/3 Umgliederung in Jägerausbildungszentrum 41/1 Eggebek.
Aufstellung PiAusbZentr 600 in Eggebek.


1982/93/97
Umgliederung PplPiKp 641 in Pipelinepionierkompanie 601 (PplPiKp 601).
Umgliederung 1993 in Technische Spezialkompanie 601 und Auflösung 1997.


1986
PiAusbZentr 600 verlegt von Eggebek nach Schleswig.


1989
Aufgabe der militärischen Nutzung Moltkekaserne, VfgTrKdo 41 verlegt in die Kaserne Auf der Freiheit.


1991
Auflösung JgAusbZentr 41/1, Aufgabe der militärischen Nutzung Zwischenunterkunft Eggebek.


1992
Aufstellung Sanitätszentrum 110.


1993
Auflösung PiRgt 60, NschKp 510, InstKp 510, PiAusbZentr 600.
Aufstellung Pionierbrigade 10 (PiBrig 10).
Fusion PiBtl 620 mit SchwBrBtl 660 zum Pionierbrückenbataillon 620 (PiBrBtl 620).


1994
Auflösung VfgTrKdo 41, Neuafstellung Verteidigungsbezirkskommando 11 (VBK 11).
Aufstellung Kraftfahrausbildungszentrum (KAZ).


1996
Auflösung MfG 1 / Neuaufstellung AG 51 "Immelmann" (Jagel/Kropp).


1996/97
Umgliederung PiBrig 10 und Auflösung 1997 mit Reduzierung von PiTr, Auflösung von Einheiten und Verbänden in Schleswig-Holstein.


1997
Umgliederung PiBrBtl 620 in Pionierbataillon 620 (PiBtl 620).
Unterstellungswechsel zu PiBrig 20.


1998
Umgliederung SanZentr 110 in Standortsanitätszentrum Schleswig (StOSanZentr).

2003
Auflösung PiBtl 620.
Schließung der Kaserne Auf der Freiheit.





Quelle : Militärgeschichtliches Forschungsamt (MGFA) Potsdam