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Lautes Dröhnen, gefolgt von einem Krachen und Scheppern, ließ die Bewohner des Domziegelhofes am Abend des 11. Dezembers 1944 aufschrecken. Sand und Steine flogen durch die Luft, Fensterscheiben zerbarsten. Anwohner liefen auf die Straße, sahen den Krater in der Straße und sofort war vermeintlich klar, was vom Himmel fiel – eine Bombe!
Doch war es wirklich eine Bombe? Oder ein Flugzeugabsturz? Vielleicht eine defekte „Wunderwaffe“, die von der NS-Propaganda die Bezeichnung „Vergeltungswaffen“ V1 und V2 erhielten?

Der offizielle Bericht des Sicherheits- und Hilfsdienstes ➀, dessen Mitglieder bei der Sicherung der Unglücksstelle halfen, weist das Ereignis als Flugzeugabsturz aus:

Am Montag, 11.Dezember 1944, gegen 20.45 Uhr, wurde die Polizeiwache von dem Gastwirt Friedrichsen, wohnhaft in Schleswig, Domziegelhof 14, benachrichtigt, dass bei seinem Hause anscheinend eine Bombe niedergegangen sei. Seine Ehefrau, geb. Reindel, geb. 24.12.1890 in Schleswig, wäre schwer und seine Tochter Käthe, die sich beide in der im Parterre liegenden Küche aufgehalten hätten, leicht verletzt worden.
Die sofort angestellten Ermittlungen ergaben folgendes:

Ein deutsches Flugzeug, Typ konnte nicht festgestellt werden, war in der Mitte des Domziegelhofes, vor Haus Nr.14, abgestürzt. Der Motor mit der Kanzel war so tief in die Straße eingedrungen, dass das Wasserversorgungsnetz beschädigt worden war. Die Besatzung des Flugzeuges war nicht aufzufinden und ist anscheinend getötet worden. Außer den oben genannten Personen wurden keine weiteren Verletzten festgestellt. Frau Friedrichsen hatte außer einer Kopfverletzung noch andere Verletzungen und die Tochter Käthe hatte eine Schnittverletzung davongetragen.Der sofort benachrichtigte Arzt Dr. med. Rathje, Lollfuß, hat die Verletzten verbunden und ordnete die Überführung der Ehefrau Friedrichsen in das Stadtkrankenhaus an. Die in der Nähe der Absturzstelle liegenden Häuser wurden beschädigt. Hauptsächlich ist Glasschaden entstanden. Die Zugangsstraßen zur Unfallstelle wurden sofort gesperrt und die Bewachung der Flugzeugteile bis zum Eintreffen des Übernahmekommandos durchgeführt.

Von dem Flugzeugabsturz wurden umgehend in Kenntnis gesetzt: Fliegerhorst Schleswig-See, Fliegerhorst Schleswig-Land, Regierungsvizepräsident Dr. Braumüller, Kommandeur der Schutzpolizei Oberstleutnant Bentko (Reg.), der Wachhabende bei der Regierung, Oberwachtmeister Sager, der Landrat und der stellvertretende Bürgermeister, Stadtrat Lange.

V1 vor dem Start 1944
( Bundesarchiv, Bild 146-1973-029A-24A /
Lysiak / CC-BY-SA 3.0 )

In den Nachkriegsjahren stellte sich heraus, dass der Flugzeugabsturz lediglich eine Tarnung war und der Geheimhaltung diente. Tatsächlich bohrte sich an jenem Abend im Dezember 1944 eine verloren gegangene „Vergeltungswaffe“ in den Grund des Domziegelhofs.
In den Publikationen von Dr. Holger Rüdel ➁ und Dr. Matthias Schartl ➂ ist die Rede von einem Absturz eines VII – Geschosses. Dr. Rüdel schreibt:

11.Dezember 1944 – Ein deutsches V-2-Geschoß stürzt in der Mitte des Domziegelhofs ab. Zwei Zivilpersonen werden verletzt und Gebäude erheblich beschädigt.

Unter der Überschrift „Absturz einer VII – Geschosses in Schleswig, Domziegelhof vor dem Haus Nr.14“ zitiert Dr. Schartl den offiziellen Bericht des Sicherheits- und Hilfsdienstes ohne weiteren Kommentar. Er ergänzt den Text mit zwei Fußnoten:

Fußnote Nr.135: In einem späteren Bericht wurde klar gestellt, dass es sich nicht um ein Flugzeug, sondern um ein außer Kontrolle geratenes V-II Geschoss gehandelt hatte.

Fußnote Nr.136: Nach mündlichen Gerüchten hat die erwähnte Frau Friedrichsen nicht nur die erwähnte Kopfverletzung erlitten, sondern auch ein Bein verloren.

Woher diese Angaben stammen, erwähnen die beiden Autoren nicht. Unverständlicherweise ignorieren beide einen Artikel der Schleswiger Nachrichten aus dem Jahr 1966 ➃, in dem sehr detailliert dieser Vorfall aufgearbeitet wurde sowie die veröffentlichten Recherche-Ergebnisse des Militär- und Heimatforschers Alexander Herz ➄.
Es darf nach der Auswertung der beiden letztgenannten Publikationen angenommen werden, dass es sich bei dem Absturz mit Sicherheit um einen V1 – Marschflugkörper handelte.

Die Gerhard-Fieseler-Werke entwickelten unter dem Tarnnamen „Flakzielgerät 76“ (FZG 76) den flugzeugähnlichen Marschflugkörper, der von der NS-Propagande die Bezeichnungs Vergeltungswaffe V1 erhielt. Eingesetzt wurde diese Waffe ab dem Frühjahr 1944 hauptsächlich gegen England (London) und Belgien (Hafen von Antwerpen) ➅.

He 111 H-22 mit FZG 76 („V1“)
Quelle: www.ww2today.com

Der Abschuss erfolgte von 48 Meter langen und bis zu 6 Meter hohen speziellen Rampen. Nach der Einnahme der Abschussrampen an der Westküste, von denen England beschossen wurde, durch die Alliierten, suchten die deutschen Techniker eine Möglichkeit, die Reichweite der V1 zu erhöhen. Die Idee, die Heinkel He 111 als Trägerflugzeug für die V1 zu verwenden, funktionierte, war aber auch gefährlich und sorgte für viele Verluste, da sich das gestartete Geschoss nicht immer von der Heinkel löste.

Ein ganz besonderer Kenner der Geschichte der Flugplätze Schleswig Land (Jagel) und Schleswig See (Seefliegerhorst Freiheit) war Alexander Herz. In seinem heute nur noch mit Glück erhältlichen Buch über die Geschichte der beiden Flugplätze geht er auch auf den Absturz am 11. Dezember 1944 ein. So schreibt Herz:

V-1-Volltreffer auf Schleswig

Eine damals geheimnisumwitterte Einheit wurde im Herbst 1944 auf dem Nachtjagdplatz Schleswig verlegt, als Ende September der Stab der III. Gruppe des KG53 „Legion Condor“ (Kennung A 1+) mit der 8. Staffel, von Venlo kommend, hier landete. Die 7. und 9. Staffel lagen in Leck, bzw. Eggebeck.

Das Geschwader mit seinen Heinkel He111 H-16, H-20 und H-22 war derzeit auf sechs Flugplätze in Nordwestdeutschland verteilt und hatte seine Maschinen umgerüstet für den fliegenden Start von V-1-Flugkörpern.



Bei den Feindflügen wurden die tieffliegenden Flugkörperträger von einem „Elefant“-Gerät der FM-Stellung „Robbe“ auf der dänischen Insel Rømø geführt. Der Spezialtreibstoff für die Argus-Pulstriebwerke der V-1 wurde nach Bedarfvon einem beim Seefliegerhorst auf der Schlei liegenden Tanker geholt.

Der einzige, sensationelle Effekt, den die „Legion Condor-Flieger“ für die Bürger Schleswigs erzielten, war der nächtliche Verlust einer dieser „Geheimwaffen“ über der Stadt. Sie fiel in den frühen Morgenstunden des 11. Dezember 1944 (Anm.: Möglicherweise ein Fehler und Herz meinte Abendstunden) mit einem gewaltigen Krachen auf den Domziegelhof, allerdings ohne zu explodieren. Die Reste des Marschflugkörpers wurden schon vor Morgengrauen in fieberhaftem Einsatz von Luftwaffensoldaten fortgeräumt. Zurück blieben ein großer Einschlagtrichter, einige Stücke TNT und das Rätselraten der Bevölkerung.

Die Schleswiger Nachrichten berichteten, wie erwähnt, im September 1966 ausführlich über den Absturz im Domziegelhof. Dieser Artikel ist die mir bisher bekannte ausgiebigste Quelle zu diesem Ereignis.
Allerdings ist die V1 laut diesem Artikel in den Abendstunden des 10. Dezember 1944 abgestürzt. Gleichzeitig räumt der Verfasser ein, das womöglich noch weiterer Klärungsbedarf besteht:

Für die Stadtgeschichte dürften allerdings einige weitere Gegenproben noch wünschenswert sein.

Bunker Mammut-Radar, Rømø 2006

Der Redaktion lag jedoch der detaillierte Augenzeugenbericht eines Mannes vor, der von 1942 bis 1945 als Munitionsspezialist in Jagel tätig war. Oberfeuerwerker Hermann D., gelernter Gärtnermeister aus Schleswig, war für die Bombenentschärfung zuständig und entschärfte nach eigenen Angaben selber Ende 1944/Anfang 1945 mehrere V1-Sprengsätze.
Geheimhaltung hatte bei allen Ereignissen um die „Wunderwaffe“ V1 immer Vorrang, auch bei internen Abläufen auf dem Flugplatz. Hermann D. erinnerte sich an das Eintreffen der „Legion Condor“ im September 1944 in Jagel. Aus dem Zeitungsartikel:

Die wurden ganz abgesondert, hatten Unterkunft für sich und keine Berührung mit uns. Gleichzeitig wurden Flugzeuge vom Typ Heinkel 111, die zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Einsatz waren, nach Jagel eingeflogen. Sie wurden an gesonderten Plätzen abgestellt. Einzelne Flugzeughallen wurden für sie beschlagnahmt. „Wir kamen da nicht ran.“, erinnert sich Herrmann D.

Nachts brachten Gespensterzüge die V1-Flugkörper heran. Auch die Entladung dieser Züge wurde ausschließlich von dem Spezialkommando nachts vorgenommen.

Bereits ab 1943 wurde der Flugplatz Jagel mit anderen Fernlenkbomben bevorratet. Hermann D. hatte in Mielberg seine Munitionsniederlage, dort lagerten, nach seinen Angaben, hunderte Kisten mit Bombenstücken. Unter anderem waren dort auch unzählige Fernlenkbomben vom Typ Henschel HS 293 eingelagert, die vor allem zum Einsatz gegen Schiffe vorgesehen waren.
Kurz vor Kriegsende wurden die Kisten von Mielberg in das Munitionsdepot Kropp transportiert. Nach Kriegsende wurde Hermann D. von den Alliierten als kriegsgefangener Feuerwerker zum Entschärfen der Munition verpflichtet. Der Oberfeuerwerker erinnert sich:

Ich habe mit einem Kommando die Munitionsniederlage Mielberg leer gemacht und wurde dann nach Kropp versetzt. Das dortige Depot war noch voll mit Munition, die ich mit anderen Feuerwerkern entschärfte. Sie wurden dann verladen, nach Kiel transportiert und von dort aus durch besondere Kommandos in der Ostsee versenkt. Dazu gehörte auch die V1-Munition.

In Kropp waren etliche große Munitionsbunker voll von diesen V1-Teilen. Bei der Kapitulation haben die Sieger Muster beider Waffen nach England verschickt. Ich war selbst dabei, wie sie verladen wurden.

Damit Oberfeuerwerker Hermann D. bei Unglücksfällen den Sprengsatz entschärfen konnte, wurden ihm lediglich Zünder und Sprengsatz an einer V1 gezeigt. Der Rest des Flugkörpers war mit einer Plane verdeckt.
Die Starts der Heinkel He 111 mit angebrachtem V1-Flugkörper erfolgten ausschließlich nachts bei verhältnismäßig schlechter Witterung, um von feindlichen Nachtjägern nicht entdeckt zu werden.
Es startete jeweils ein Verband von mehreren Flugzeugen, manchmal drei oder vier Nächte hintereinander. Wie viele V1-Flugkörper aus Jagel so ins Zielgebiet geflogen wurden, lässt sich nur anhand der Nachkriegsstatistik erahnen. Demnach wurden insgesamt 1012 V1-Flugkörper von Flugzeugen aus über der Nordsee gestartet. Herrmann D. über den Start:

Auch der Start der Rakete aus der Luft verlangte große Geschicklichkeit. Über der Nordsee, in dem festgelegten Startquadrat, musste erst das Triebwerk der Rakete in Gang gesetzt werden, ehe der Pilot die V1 ausklinken konnte.
Gelang das aus irgendwelchen Gründen nicht, nahm die Rakete das Flugzeug mit. Ich habe Flugzeugführer gehört, die mir erzählten, wie sie gepumpt und gewackelt haben, um das Ding los zu werden. Etliche Maschinen sind nicht zurück gekommen.



Heinkel 111, Bundesarchiv,
Bild 101I-647-5211-33 / Wilzek / CC-BY-SA 3.0

Es gab bei den Flügen auch regelmäßig technische Probleme. So musste eine Maschine, bei der vermutlich das Navigationsgerät ausgefallen war, in der gleichen Nacht, in der es zum Absturz im Domziegelhof kam, seine V1 abwerfen. Solche Notabwürfe durften, laut Anweisung, nur über Wasser erfolgen.
Auch der Absturz im Domziegelhof ist auf einen Notabwurf zurückzuführen. Vielleicht wollte der Pilot seine Last in die Schlei abwerfen. Diese Frage kann wohl nicht mehr geklärt werden.

Dokumentiert ist auch der Absturz einer He 111 mit V1-Geschoss in der Nacht zum 24. Dezember 1944 in Wedelspang bei Selk. Nördlich der damaligen Bushaltestelle, auf dem dreieckigen Geländestück neben dem Weg nach Haddeby, stürzte die Maschine kurz nach dem Start wegen eines Motorschadens ab. Hermann D. war zum Entschärfen vor Ort:

Ich weiß nicht, ob einer den Absturz überlebt hat. Es waren auf jeden Fall Tote da. Drei oder vier Mann Besatzung hatte ein solches Flugzeug. Die Maschine war vollkommen zerstört. Die V1 war abgerissen und das sperrholzverkleidete Bombenstück mit den 20 Zentner Sprengstoff hatte sich zwischen zwei Baumstämmen geklemmt und zwar mit dem Zünder nach unten, so dass ich nicht ran konnte. Ich bin in der Nacht noch dort gewesen, konnte aber nichts machen. Die übrigen Teile der V1 waren Schrott, genau wie bei dem Flugzeug.

Am Vormittag des 24. Dezember hat Hermann D. dann Vorbereitungen zum Sprengen getroffen:

Eigentlich durfte eine V1 gar nicht gesprengt, sondern nur entschärft werden. Um dennoch im Notfall eine Sprengung vornehmen zu können, brauchte man eine Genehmigung aus Berlin, die wir noch am Morgen angefordert haben.
Mittags habe ich dann gesprengt. Bei dem Bauernhof Hansen, heute Petersen, wurde das Dach durch den Luftdruck lädiert. Und wenn ich mich nicht täusche, ich kann es nicht genau sagen, dann sind auch Fenster in der Schleihalle kaputt gegangen.

Domziegelhof 1945

Aber zurück zum Absturz im Domziegelhof. Auch hier war Hermann D. vor Ort, um mögliche Munition zu sprengen.
Die in jener Nacht im Notabwurf abgestoßene V1 war in den Domziegelhof gestürzt. Hatte die Maschine die Orientierung verloren und die fliegende Bombe über der Ostsee abgeworfen, oder hat der Pilot die Schlei für die See gehalten? Die V1 war mit Tragflächen ausgestattet und konnte durchaus im Gleitflug eine größere Entfernung zurücklegen. Hermann D. über den Absturz:

Wie wir an die Absturzstelle kamen, war schon alles evakuiert, die Häuser waren geräumt und es war kein Mensch zu sehen. Ich weiß nicht mehr, mit wie viel Mann wir dort gearbeitet haben. Ein technisches Kommando von der Sondereinheit war für die Fluggeräteteile zuständig und ich war zuständig für den reinen Munitionskörper.
Die V1 war durch den gewaltigen Aufprall kaputt. Der Bombenkörper war auseinandergerissen, der Sprengstoff hatte sich vollkommen zerlegt und mit Wasser vermischt und in diesem Durcheinander lagen die Zünder und die Übertragungsleitungen. Die enthielten einen brisanten Sprengstoff,der dann den gesamten Bombenteil zur Explosion bringen sollte. Diese Teile, Übertragungsleitungen und Zünder wurden entfernt, weil es die gefährlicheren waren. Damit war die Gefahr beseitigt, d.h. eine wirkliche Gefahr hatte schon nicht mehr bestanden.
Das wäre nur der Fall gewesen, wenn die V1 auf ein Haus gefallen wäre. Dabei hätte sich womöglich auch Benzin entzündet, das die Zünder und damit auch die Bombe zur Explosion gebracht hätte. Es war schon ein äußerster Glücksfall, dass das Ding genau in die Straße gefallen ist.

Zünder und Übertragungsleitungen der im Domziegelhof niedergegangenen V1 hat der Feuerwerker später in Jagel gesprengt.


Quellen:
➀ – Chronik für den Sicherheits- und Hilfsdienst im Luftschutzort II.Ordnung, Schleswig 1936-1945, GA Sl-FL ZD 35.3

➁ – Dr. Holger Rüdel, Spuren, Schleswig 1920-1945, Von der Demokratie zur Diktatur

➂ – Dr. Matthias Schartl, Weiter ist uns nichts geschehen hier in Schleswig, Chroniken und Verwaltungsberichte aus der Zeit des 2. Weltkrieges

➃ – Schleswiger Nachrichten, Als über Schleswig eine „V1“ abstürzte, 16. September 1966

➄ – Alexander Herz, Die Geschichte des Fliegerhorstes Schleswig Land/See

➅ – Fieseler Fi 103, Wikipedia