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13. Mai 2020
Abbruch Schleistraße 18a

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5. Mai 2020
Klensbyer Straße 13 - Neubau Zweifamilienhäuser

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Baufortschritt Kloster auf der Freiheit

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Kurzfilm: Schneekatastrophe 1979 in Schleswig/Friedrichsberg

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24. März 2020
Abbruch Hallen Carl Söhrn, Neubau Edeka-Markt

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20. März 2020
Lagebericht von Bürgermeister Stephan Dose

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11. März 2020
Aus der Fotokiste - Kornmarkt 5, 1980

In schlechten Zeiten rücken die Bürgerinnen und Bürger enger zusammen. Auch wenn das Bild optisch nicht passt, weil immer ein Abstand von mindestens anderthalb Metern eingehalten werden muss. Allerdings ist es nicht nur für Bärbel Kahlund, Mitinitiatorin der „Corona-Hilfe-Schleswig“, auffällig, wie sehr die Hilfsbereitschaft in der Stadt ansteigt. Nachdem sich das Ehrenamt und die Stadtverwaltung vergangene Woche bereits getroffen und Strukturen festgelegt haben, um sich gegenseitig zu unterstützen, die Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit den Einzelhändlern der Stadt zu versorgen, ging es am Mittwoch im Ständesaal der Stadt Schleswig nun darum, auch die so genannten Tafelkunden zu versorgen. Dabei hilft nun zusätzlich Schleswig IF mit.

Krisenstab im Rathaus

Bürgermeister, Stephan Dose, hofft, dass sich Bedürftige an die Telefonnummern und Emailadresse der Hilfs-Initiativen wenden, die ansonsten zur Tafel gegangen sind und/oder von der Tafel beliefert wurden. Der Bürgermeister möchte, dass es sich herum spricht, dass auch jetzt alle Schleswigerinnen und Schleswiger, die bislang die Tafel genutzt haben, die Möglichkeit hätten, sich kostenlos beliefern zu lassen. „Es ist ein anderes Angebot, das nach dem jeweiligen Lebensmittelbestand zusammen gestellt wird“, so Stephan Dose. Eine individuelle Selektion sei nicht möglich, betont die Fachdienstleiterin der Stadt Schleswig für Ordnung und Bürgerangelegenheiten, Carola Hofbauer-Raup.

Maren Korban (AWO) stellt die Räumlichkeiten bereit. „Auch die Fahrzeuge können für die Auslieferungen genutzt werden“, fügt sie hinzu. Dort in der AWO werden die von den jeweiligen Einzelhändlern zur Verfügung gestellten Waren verpackt und danach ausgeliefert. Der Start dieses Hilfsangebot ist am Donnerstag, 2. April. Alle Interessierten können sich sofort entweder bei der Corona-Hilfe unter der Emailadresse coronahilfeschleswig@gmx.de sowie über das  Büro der Freien Wähler telefonisch unter 04621/4276655 (vormittags von 9 bis 11.30 Uhr von montags bis freitags), der AWO telefonisch unter 04621/33171 sowie via Email unter awo-schleswig@web.de, dem Friedrichsberger Bürgerverein unter der Emailadresse johannes@thaysen-sl.de oder telefonisch unter 04621/33652, beim Schleswig IF telefonisch unter 0157/33346335, per Email unter sif-hilft@web.de oder unter dem Bürgertelefon der Stadt telefonisch unter 04621/814-333 melden.

Stadt Schleswig nutzt Hilfe des Ehrenamts

SCHLESWIG. Solidarisch bereiten sich Bürgerinnen und Bürger sowie die Stadtverwaltung auf den nächsten Schritt vor. Die Stadt Schleswig kooperiert mit Ehrenamtlern für Botenfahrten, um eine nötige Versorgung sicherzustellen. Daher lud der Bürgermeister, Stephan Dose, am Freitag Verantwortliche aus unterschiedlichen Initiativen des Stadtgebiets in den Ständesaal ins Rathaus ein. Der Verwaltungschef modellierte gemeinsam mit Fachbereichsleiterin Bildung, Kultur und Ordnung, Dr. Julia Pfannkuch, und Maren Korban (AWO), Dr. Johannes Thaysen (Friedrichsberger Bürgerverein) sowie Bärbel Kahlund und Holger Hoffmann (FWS) einen möglichen Fahrplan und Strukturen wie ab Montag eine gemeinsame Arbeitsstrategie auszusehen hätte.

Bürgermeister Stephan Dose präsentiert
den Helferausweis

Bärbel Kahlund hatte sogleich die Corona-Hilfe-Schleswig im sozialen Netzwerk Facebok gegründet. Derzeit gibt es bereits mehr als 300 Mitglieder, berichte Kahlund. Sie schilderte einen Vorfall, der sich jüngst vor oder im Geschäft eines Einzelhandels-Betriebs in der Stadt ereignete, als ein älterer Mann fünf gleiche Konserven seiner Wahl erwerben wollte. Nur wurde die Ausgabe auf zwei Dosen pro Person beschränkt. Ernüchterung machte sich breit – bis nachfolgende Kunden glaubhaft versicherten, dass sie keine Konserven dieser Art kaufen würden; sodass der ältere Mann doch noch seine fünf Dosen bekam.

Botenfahrten – wie beispielsweise auch für das Bürgertelefon der Stadt: 04621/814-333 – will die Corona-Hilfe-Schleswig übernehmen. Kontaktmöglichkeiten bestehen unter der Emailadresse coronahilfeschleswig@gmx.de sowie über das Büro der Freien Wähler telefonisch unter 04621/4276655 (vormittags von 9 bis 11.30 Uhr von montags bis freitags). Die Corona-Hilfe-Schleswig hat auch weitere Arbeits-/Hilfsangebote wie unter anderem Gassi gehen im Programm. Laut Hoffmann und Kahlund werden derzeit auch Flyer erstellt, die Sterndruck-Inhaber, Wolfgang Harm, kostenlos druckt und der Initiative zur Verfügung stellt.

Die städtische Fachdienstleiterin Ordnung, Carola Hofbauer-Raup, stellte im Sondierungsgespräch im Rathaus fest, dass diese Hilfe der Ehrenamtlichen im Lieferdienst auch für den Einzelhändler Famila zwingend notwendig sein wird, weil dieser Einzelhändler personell keine Belieferung möglich machen könne; was für weitere Lebensmittel-Betriebe gleichwohl gelte.

Dr. Johannes Thaysen macht sich initiativ für den Stadtteil Friedrichsberg allgemein stark, um aktuell die Essensversorgung auch durch die beiden ansässigen Gasthöfe Gosch und Alte Schlachterei aktiv anzubieten. Es werden dort ab sofort Essen als Mittagsangebot zubereitet, die von der Friedrichsberger Initiative des Bürgervereins – für Hilfe untereinander – ausgeliefert wird. Auch weitere Hilfestellungen wie Gassi gehen oder auch seelsorgerische Gespräche zählen zum Angebot, formulierte Dr. Thaysen weitere Möglichkeiten. Kontaktmöglichkeiten unter der Emailadresse johannes@thaysen-sl.de oder telefonisch unter 04621/33652 sind möglich.

Für die AWO gilt, dass Hilfe über das gesamte Stadtgebiet möglich ist, betonte Maren Korban – telefonisch unter 04621/33171 sowie via Email unter awo-schleswig@web.de

Im Kontext dieses Treffens wurde offenkundig, dass stadtweit derzeit die so genannten Food-Sharing-Schränke – auch für die Tafel – geschlossen werden müssten, um die Übertragungskette einzuschränken. In diesem Zusammenhang bot Bürgermeister Dose an, dass die Tafel über den Einzelhandel weiterhin Ware bekommen könnte. Jedoch muss durch die jeweilige ehrenamtliche Hilfe, eine Belieferung sichergestellt werden. Auch für diese Hilfe laufen nun die Vorbereitungen zusammen, sodass auch dort die Versorgung möglich gemacht wird.

Zudem bekommen alle Helfer der jeweiligen Teams Bescheinigungen der Stadt, um sich ausweisen zu können, dass er/sie im ehrenamtlichen Auftrag der Stadt unterwegs ist. Dieser Aspekt dient der Sicherheit für alle Beteiligten. Alle Initiativen und deren Kontaktmöglichkeiten sind auch unter der Nummer des Bürgertelefons 04321/814-333 zu erfragen.

26. März 2020